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NLP Techniken: V/K-DISSOZIATION (Phobietechnik)

 

NLP Techniken: V/K-DISSOZIATION (Phobietechnik)

 

Die V/K (Visuell/Kinästhetische) Dissoziation ist hilfreich, um in Angstsituationen oder bei Phobien die Verknüpfung von visueller Wahrnehmung und gefühlsmäßiger Reaktion zu lösen. Im Rahmen der NLP Zielarbeit ist eine V/K-Dissoziation dann angebracht, wenn das erwünschte Handeln zwar objektiv unter eigenem Einfluss steht, subjektiv aber durch Angst verhindert wird.

 

NLP Phobietechnik 1:

Rapport, Zielrahmen und Öko-Check

 

NLP Phobietechnik 2:

Phobiephysiologie bei A durch Fragen auslösen und kalibrieren, z.B.: “Wann ist X zum letzten Mal geschehen?” “Wann zum ersten Mal?”

 

NLP Phobietechnik 3:

Ressourcenanker für “Sicherheit”, “Vertrauen”, “Wohlbefinden” bei A setzen und testen (dient auch als Aussteigeanker).

 

NLP Phobietechnik 4:

Erste Dissoziation: Während B den Anker hält, visualisiert A sich selbst (sein “jüngeres Selbst”) vor sich auf einer Leinwand gerade vor Beginn des Angst auslösenden Ereignisses. Das Bild ist noch ohne Bewegung (Standbild).

 

NLP Phobietechnik 5:

Zweite Dissoziation: A lässt einen Teil aus sich herausschweben. Dieser nimmt eine Beobachterposition hinter/ober/neben A und B ein. Von dieser Position aus kann A sowohl sich mit B gemeinsam sitzen sehen als auch weiter vorne die vorgestellte Leinwand mit dem Bild des jüngeren Selbst. Diese Dissoziation verankern.

 

NLP Phobietechnik 6:

Während B beide Anker hält, lässt A aus der Beobachterposition (Pos. 3) das damalige Ereignis als Film ablaufen. Bei sehr Angst auslösenden Situationen Submodalitäten verändern (ohne Ton, mit Musik, Bildgröße, Entfernung, etc.).

 

Die Dissoziation verbal unterstützen: “Du fühlst Dich hier jetzt sicher und wohl und siehst Dir selbst zu, wie Du Dein jüngeres Selbst dort drüben auf der Leinwand beobachtest - damals in jenem Ereignis.”

 

Sicherstellen, dass A kinästhetisch vom unangenehmen Ereignis wirklich dissoziiert bleibt. Bei Verlust der Dissoziation den Prozess anhalten und die Dissoziation wieder herstellen (Physiologie beachten). Bei Bedarf noch andere Ressourcen suchen und zusätzlich verankern.

 

Prozessinstruktionen zum Lernen geben: beim Beobachten aus der Szene lernen, neugierig sein, verstehen, erkennen, was das jüngere Selbst gebraucht hätte, etc.

 

NLP Phobietechnik 7:

Sobald A die Szene vollständig gesehen hat, hält A den Film wieder an und gleitet aus der Beobachterposition (Pos. 3) wieder in den Körper (Pos. 1) zurück. Dabei den Dissoziationsanker lösen (Integration von Pos. 3 und 1).

 

NLP Phobietechnik 8:

Kontakt aufnehmen mit dem jüngeren Selbst, z.B. A geht zum jüngeren Selbst und erklärt ihm, dass er aus der Zukunft kommt und weiß, dass jetzt alles gut ist. A bedankt sich dafür, dass er noch einmal durch die Szene gegangen ist und dass A daraus lernen konnte. Gegebenenfalls das jüngere Selbst trösten, unterstützen, umarmen, anschauen, mit ihm reden, erklären, was man gelernt hat, ihm Liebe und Wertschätzung zeigen. Wenn das jüngere Selbst versteht und beruhigt ist, nimmt A es körperlich in sich auf (Integration von Pos. 2. und 1).

 

NLP Phobietechnik 9:

Future Pace (im NLP unverzichtbar): A stellt sich eine Situation in der Zukunft vor: “Was wäre, wenn Du jetzt in der Situation wärst? Stell Dir vor, Du bist jetzt in dieser Situation” (dabei auf Auslösereize achten: “Was siehst/hörst Du als erstes?”)

 

Als Abschluss der NLP Phobietechnik kann B (vor allem bei Real-Ängsten wie z.B. Hunde, Hohen, etc.) noch hinzufügen: “Du hast bis jetzt keine Gelegenheit gehabt, das alles über diese Situation zu lernen. Wenn Du jetzt wieder in eine solche Situation kommst, wende dabei auch eine gewisse Umsicht und Vorsicht an.”

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