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Wie NLP Ihrem Leben eine neue Richtung geben kann (1)

Als ich das Buch "Praxiskurs NLP" zum ersten Mal in Händen hielt, war ich davon überzeugt, dass dieses Buch nur ein weiteres Aufwärmen der bereits vertrauten Inhalte ist. Ich hatte während meiner NLP Ausbildung 35 NLP Bücher gelesen, viele davon mehrmals. Was könnte mir dieses Buch schon Neues bieten? Doch irgendwie ging dann doch meine Sammelleidenschaft mit mir durch und ich kaufte auch dieses Werk.

Gott sei Dank!

Schon auf den ersten Seiten stellte sich heraus, dass "Praxiskurs NLP" anders ist. Natürlich behandelt es die selben Themen, wie alle anderen NLP Bücher auch. Natürlich geht es um die selben Techniken. Natürlich geht es darum, Menschen zu mehr Erfolg zu verhelfen. Es ist nicht der Inhalt, also das WAS, das dieses Buch, aus meiner Sicht so besonders wertvoll macht, sondern das WIE.

Ich werde in den nächsten Posts auf verschiedene Kapitel eingehen, die, zumindest in meiner Welt, besonders wichtig sind. Heute ist das Thema Motivation dran.

Erfolgreiche Menschen sind motiviert. Eine klare Aussage, mit der jedoch viele Menschen, besonders dann, wenn sie sich in einer Krise befinden, nicht viel anfangen können. Und dennoch ist Motivation der Schlüssel zum Erfolg.

Warum Motivation so wichtig ist

Der Motivationsberater und Bestseller-Autor Anthony Robbins hat einmal gesagt: „Es gibt zwei Dinge, die Menschen zum Erfolg motivieren: Inspiration und Ver­zweiflung.“ Was die Inspiration betrifft, so ist Dr. Edwin Land, der Erfinder der Sofortbild-Fotografie und Begründer der Polaroid Corporation ein gutes Beispiel. Seine kleine Tochter wollte einmal sofort ein Foto sehen, das er von ihr aufge­nommen hatte; sie fragte ihren Vater, weshalb es so lange dauere, Fotos zu ent­wickeln. Ähnlich ging es Bill Gates und Paul Allen, den Begründern der Firma Microsoft: Sie sahen in der Zeitschrift Popular Mechanics eine Anzeige, in der ein Bausatz für einen Personal Computer angeboten wurde. Auf diesen Anstoß hin entwickelten sie eine Vision über die Zukunft des Computers. Bill rief seine Mut­ter an und bat sie, sich sechs Monate lang nicht bei ihm zu melden, weil er an einem Computerprogramm arbeite, das die Firma IBM kaufen wolle. Wir alle kennen dieses Programm: Es handelt sich um MS-DOS.

Die andere Seite unserer Liste, die zeigt, dass auch Verzweiflung als Motivator gute Dienste leisten kann, beginnt ebenfalls mit Anthony Robbins. Tony hatte seine Laufbahn als Staubsaugerverkäufer und Leiter von Fitness-Programmen begonnen und damit zwar kurzzeitig finanziellen Erfolg gehabt, doch dann hatte ihn dieser wieder verlassen. Als ihm klar wurde, dass sich sein Leben auf ein 40- Quadratmeter-Appartment in Venice Beach in Kalifornien beschränkte, in dem er das Geschirr in der Badewanne waschen musste, trieb nicht der Geschmack des Erfolgs, sondern der Widerwille gegenüber seinen damaligen Lebensbedingungen ihn dazu, an einem NLP -Training teilzunehmen und in seinem Leben eine Kehrt­wende um 180 Grad zu vollziehen. Ein weiteres Beispiel für Verzweiflung als Motivator ist die Schauspielerin Cher. Als sie vierzig wurde, versuchte sie, sich Rechenschaft darüber zu geben, was sie in ihrem Leben erreicht hatte, und weil sie nichts Nennenswertes finden konnte, machte sie sich daran, ihr Leben zu ver­ändern. Ob es sich um Wissenschaftler, Schauspieler, Athleten oder Industriema­nager handelt, die positive Motivation der Inspiration oder die negative der Ver­zweiflung wirkt sich in ungeheurem Maße auf das Leben von Menschen aus.

Doch warum fällt es einigen Menschen so schwer, sich selbst zu motivieren?

Man sollte meinen, dass Erfolg, Leistungen und die Verwirklichung unserer größ­ten Träume so attraktiv sein müssten, dass kein Mensch Probleme damit haben dürfte, sich zum Erreichen dieser Ziele selbst zu motivieren. Doch ist es für viele Menschen ein großes Problem, »in die Gänge zu kommen«. Sehr erfolgreiche Menschen sagen, es erfordere Motivation, die Ziele zu erreichen, die sie erreicht hätten. Doch wie definieren sie Motivation? Ganz sicher ist Motivation kein Ge­heimrezept, das nur an Star-Athleten und Motivatoren verkauft wird. Vielmehr ist es eine einfache mentale Strategie, und jeder kann lernen, diese zu seinem eige­nen Vorteil anzuwenden. Motivation können Sie haben, wann immer Sie sie brauchen.

Motiviert sein wollen wir zu bestimmten Zeitpunkten, und es sind eindeutig andere Zeitpunkte als jene, zu denen wir nicht motiviert sein wollen. Dies mag Ihnen unverständlich erscheinen, falls Ihnen nicht klar ist, dass es Dinge gibt, für die Sie möglicherweise sehr motiviert sind, die aber nicht unbedingt gut für Sie sind. Stellen Sie sich beispielsweise vor, Sie wollten mehr Schokolade essen oder eine zweite Pizza oder Sie verspürten plötzlich den Drang, etwas zu kaufen, das Sie eigentlich gar nicht haben wollten oder nicht benötigen. In solchen Situatio­nen brauchen Sie eine Verzögerungsstrategie. Anders ausgedrückt, benötigen wir eine Motivationsstrategie, wenn wir keine Lust haben, etwas zu tun, aber möch­ten, dass es getan wird. Wir wollen zwar die Resultate sehen, doch fällt es uns schwer, uns für das zu erwärmen, was wir tun müssten, um zu jenen Resultaten zu gelangen. Wenn Sie beispielsweise Ihre Wäsche waschen, Ihre Rechnungen be­zahlen oder den Abfall zur Mülltonne bringen, dann macht Ihnen das wahr­scheinlich keinen Spaß, aber Sie wollen, dass diese Dinge erledigt sind. Wenn Ihr Chef mittags einen Bericht von Ihnen haben will und das Thema erscheint Ihnen so langweilig, dass Sie beim bloßen Gedanken daran fast einschlafen, empfinden Sie ganz sicher nicht den Wunsch, den Bericht zu schreiben, aber Sie wollen die Arbeit hinter sich bringen. Wenn wir wissen, dass wir unseren Körper trainieren sollten, die Ausführung dieses Vorhabens aber Schweiß, Schmerz, Plackerei und Zeitaufwand beinhaltet, so wollen wir die Sache bestenfalls hinter uns gebracht haben. Nicht immer geht es uns darum, zu erleben, dass wir etwas Bestimmtes tun, vielmehr ist uns am Resultat unserer Bemühungen gelegen. In all diesen Fäl­len brauchen wir eine Motivationsstrategie, und die kann NLP uns geben. (Praxiskurs NLP: Mit 21-Tage-Trainingsprogramm, S.59ff)

Wie NLP uns zu unserer "persönlichen" Motivationsstrategie führt, das ist in "Praxiskurs NLP" ausführlich beschrieben. Und nicht nur das, sondern viele andere, für den Erfolg wichtigen Faktoren. Ich sagte ja einleitend, dass bei diesem Buch das WIE das Besondere ist und nicht das WAS. Dieses WIE kann man erst beurteilen, wenn man den gesamten Bogen sieht. Deshalb werde ich beim nächsten Post auf die Frage "Wie wirkt Motivation?" eingehen.

Für all jene, die nicht warten wollen, oder die Informationen aus erster Hand und vollständig haben wollen, hier der direkte Link zum Buch: Praxiskurs NLP: Mit 21-Tage-Trainingsprogramm

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