Google AdSense Suchbegriffe (Keywords) Teil 7
Von Siegfried | 31. Oktober 2007 | Kategorie: Geld verdienen mit Google AdSense |
Suchtreffer anzapfen
Die Suchbegriff-Analyse ist Detektivarbeit. Die gefundenen Suchbegriffe sind Indizien, die einen auf neue Spuren bringen können welche wiederum neue, gewinnbringende Suchbegriffen ergeben können. Oft bietet die Untersuchung der Trefferresultate solche neuen Spuren. Man gibt in den Suchmaschinen die gefundenen Suchbegriffen ein und untersucht die Websites der ersten Trefferseite.

Der Suchbegriff “Existenzgründung” mündet bei der Google-Suche in Website-Adressen, die weiterführende Suchbegriffe ergeben können – wie schon im “Snippet” sichtbar wird (dem Auszug der Website, der in den Trefferliste publiziert wird; besteht aus: Titel, Kurzbeschrieb und Adresse). Oft ebenfalls hilfreich: Die Analyse der eingeblendeten Textinserate.
Weiterführende Spuren hier unter Anderem:
- Gründungsberatung
- Gründungskonzept
- Unternehmensgründung
- Business-Plan
- Förderdatenbank
- Firmengründung
- Gründung
Suchbegriff-Datenbanken
Die Suchmaschinen-Betreiber protokollieren die Suchbegriffe, welche die Benutzer eingeben – und stellen diese Protokolle Interessierten zur Verfügung. Mit “Interessierten” sind vornehmlich potentielle Textanzeigen-Kunden gemeint. Die im Vorfeld erfahren wollen, welche Suchbegriffe zu vermarkten sich lohnt. Über die Anzeige der Suchhäufigkeit hinaus werden oft auch alternative Suchbegriffe vorgeschlagen. Diese Protokolle unterstützen damit den Analysevorgang substantiell.
Die Suchmaschinen-Betreiber befinden sich hier aber in einem Dilemma: Einerseits wollen sie ihre Anzeigenkunden möglichst gut bedienen und umfassende Informationen liefern. Andererseits ist verständlich, dass nicht der gesamte Datenbestand offen gelegt wird. Das erklärt denn auch, warum man zwar in diesen protokollierten Suchläufen recherchieren kann – leider aber mit massiven Einschränkungen. Die meisten Suchmaschinen stellen nur die Daten des Vormonats zur Verfügung (für saisonal schwankende Branchen wenig hilfreich) – und sie geben oft nicht die effektive Anzahl Suchanfragen bekannt, sondern nur eingemittete, allgemeine Werte.
Dies alles gilt hauptsächlich für die kostenlosen Recherche-Angebote der Suchmaschinen-Betreiber selbst. Daneben existieren zunehmend auch Anbieter, die eine breitere Datenbasis zur Verfügung stellen – gegen Bezahlung. Hier ist mit weniger Einschränkungen zu rechnen. Aber ebenfalls mit Nachteilen: Oft ist die Datenbasis stark englischlastig, und der Anteil protokollierter deutscher Suchläufe gering.
Ebenso ernst zu nehmen ist der Einwand, dass die zugrunde liegenden Suchläufe nicht vom Branchenprimus Google stammen. Die Erfahrung zeigt aber: Ist die Datenbasis groß genug, sind die Resultate auch dann repräsentativ, wenn die Suchläufe nicht von Google stammen. Mehr noch: Da die Suchläufe über Monate und Jahre hinweg protokolliert werden, kann sogar grössere Treffergenauigkeit ergeben und höhere Aussagekraft.
Eine Auswahl an Suchbegriff-Datenbanken:
- https://adwords.google.com/select/KeywordToolExternal
- www.keyword-datenbank.de.
- www.inventory.overture.com/d/searchinventory/suggestion
- www.suchbegriffe.de
- www.suchmaschinentricks.de/tools/kw_lookup.php3
- www.at-web.de/tricky/keyword-suggestion.htm
- www.at-web.de/tricky/suchbegriffe.htm
- www.wordtracker.com
- www.nichebot.com
- www.keywordelite.com
- www.keyworddiscovery.com/search.html

